Rena Fukiishi, geboren am 24. Dezember 1998 in der Präfektur Tokio, wuchs in einem typisch japanischen Vorort auf. Schon als Teenager zeigte sie Interesse an Mode und Fotografie, was sie später dazu bewegte, sich bei einer Modelagentur zu bewerben. Nach ihrem Schulabschluss arbeitete sie zunächst als Kellnerin in einem Café in Shibuya, bevor sie 2017 auf Empfehlung einer Freundin ein Vorsprechen bei einem Erwachsenenfilmstudio absolvierte. Ihre anfängliche Skepsis gegenüber der Branche wich schnell der Neugier, als sie die professionelle Arbeitsweise und die Unterstützung durch das Team erlebte.
Ihr offizielles Debüt gab Fukiishi im März 2018 unter dem Label Moodyz mit dem Titel „First Impression“. Der Film wurde für ihre natürliche Ausstrahlung und ihre Fähigkeit, emotionale Szenen glaubhaft darzustellen, gelobt. In den folgenden Monaten drehte sie mit renommierten Regisseuren wie Taro A. und Yuki S., die ihr halfen, ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu verfeinern. Bereits ihr zweiter Work, „Sensitive Days“, erreichte in den wöchentlichen Verkaufscharts von DMM den dritten Platz, was ihr den Durchbruch in der hart umkämpften Branche ermöglichte.
Im Jahr 2019 unterzeichnete sie einen Exklusivvertrag mit dem Studio S1, einem der größten Anbieter Japans. Dort spezialisierte sie sich auf romantische und dramatische Genres, die ihr eine treue Fangemeinde einbrachten. Ihre Serie „Love Journey“ mit sechs Folgen thematisierte reale Beziehungsprobleme und wurde von Kritikern als „authentisch und berührend“ beschrieben. Parallel dazu baute sie ihre Präsenz auf sozialen Medien auf, insbesondere auf Twitter und Instagram, wo sie Einblicke in ihren Alltag und ihre Reisen gab. 2020 folgte die erste Veröffentlichung auf westlichen Plattformen wie Pornhub, wo sie innerhalb von drei Monaten über eine Million Aufrufe sammelte.
Nach vier Jahren intensiver Dreharbeiten entschloss sich Fukiishi 2022 zu einer kreativen Pause. In Interviews betonte sie, dass sie die Kontrolle über ihre Inhalte zurückgewinnen wollte. Sie begann, eigene Drehbücher zu schreiben und produzierte unter dem Pseudonym „Rena F.“ eine unabhängige Kurzfilmreihe über weibliche Selbstbestimmung. Parallel dazu absolvierte sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin und eröffnete 2023 einen kleinen Beauty-Salon in Yokohama, den sie bis heute betreibt. Trotz der beruflichen Neuorientierung dreht sie gelegentlich spezielle Projekte für ausgewählte Studios, um ihre künstlerische Freiheit zu wahren.
Abseits der Kamera engagiert sich Fukiishi für die Rechte von Sexarbeiterinnen in Japan. Sie hält Vorträge auf Konferenzen und hat einen Blog gestartet, in dem sie über Arbeitsbedingungen und die Entstigmatisierung der Branche schreibt. In ihrem Privatleben legt sie Wert auf Diskretion: Bekannt ist, dass sie mit zwei Katzen in einer Wohnung in Yokohama lebt und gerne traditionelle japanische Lackkunst (Maki-e) sammelt. Ihre Erfahrungen als Performerin und Unternehmerin verarbeitet sie in einem Buchmanuskript, das voraussichtlich 2025 erscheinen soll.